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Junior-Wettbewerb: Schüler als Unternehmensgründer

23.06.2014 – Beim Projekt JUNIOR entwickeln Schülerinnen und Schüler der Klassen 9 und 10 eine Geschäftsidee und gründen für die Dauer eines Schuljahres ein Schülerunternehmen an ihrer Schule, berichtet das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie.

Sieger wurden geehrt

Das Projekt vermittelt Schülerinnen und Schülern einen einzigartigen Einblick in die soziale Marktwirtschaft. Es fördert wichtige Schlüsselqualifikationen – wie beispielsweise Präsentationstechniken und Teamarbeit – und fördert Schulen in Deutschland bei der Gründung von Schülerfirmen. JUNIOR feiert in diesem Jahr sein 20-jähriges Jubiläum. Am 17. Juni fand die diesjährige Preisverleihung des Bundeswettbewerbes "Bestes JUNIOR-Unternehmen 2014" statt. Im Schuljahr 2013/2014 nahmen 611 Schülerfirmen mit fast 8.300 Teilnehmern am Wettbewerb teil.

Sigmar Gabriel ist Schirmherr der JUNIOR-Programme

Der Bundeswirtschaftsminister würdigte die Anstrengungen der Schüler: "Existenzgründungen und Unternehmertum sind für unsere Wirtschaft von essenzieller Bedeutung. Die Grundlagen und das Verständnis dafür können nicht früh genug gelegt werden. Dank JUNIOR erfahren junge Leute wie die soziale Marktwirtschaft funktioniert. Sie begeben sich in die Rolle des Unternehmers und Arbeitgebers. Sie erleben im Team, wie die Arbeitsteilung funktioniert und dass der unternehmerische Erfolg vom Teamgeist bestimmt wird. JUNIOR ist damit Vorbild, wie man jungen Menschen Mut und Selbstbewusstsein vermitteln kann."

Zypries spricht Grußwort bei der Preisverleihung

Staatssekretärin Zypries lobte das Engagement der Schülerinnen und Schüler und betonte die Bedeutung des Wettbewerbs für Gründungskultur und Fachkräftesicherung in Deutschland. "JUNIOR ist nicht nur ein Beitrag für eine offene Gründerkultur in Deutschland. JUNIOR ist auch ein wichtiger Beitrag, die Fachkräfte von morgen auszubilden", so Zypries.

Redaktionell verantwortlich: mittelstanddirekt